Mario Czaja, Senator für Gesundheit und SozialesSehr geehrte Damen und Herren,
liebe Berlinerinnen und Berliner,

10 Jahre „Berliner Woche der seelischen Gesundheit“, ein Erfolg für unsere Stadt. Seit nunmehr 10 Jahren stellen wir Fragen rund um die psychische Gesundheit für eine Woche in den Fokus.

In den vergangenen Jahren haben wir uns mit vielen unterschiedlichen Aspekten der seelischen Gesundheit beschäftigt, haben deutlich gemacht, dass uns allen dieses Thema begegnen kann; in der Familie, im Freundeskreis, in der Nachbarschaft, im Arbeitsleben.

Wir haben erfahren, dass erhöhter Stress bereits in der Kita unsere Kinder belastet: Dies setzt sich mit zunehmenden Leistungsdruck in der Schule und auch im Berufsleben fort.

In diesem Jahr beleuchten wir erstmals explizit das Thema „Körper und Seele“. Bereits in der Antike war klar, dass Körper und Seele untrennbar sind:

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Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Berlinerinnen und Berliner!

Die Berliner Woche der Seelischen Gesundheit feiert Jubiläum! Bereits im 10. Jahr sind wieder alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen, sich eine Woche lang über psychische Erkrankungen, deren Behandlungsmöglichkeiten sowie die psychosoziale Versorgung in der Hauptstadt zu informieren. Start der Aktionswoche, die auch im gesamten Bundesgebiet stattfindet, ist der 10. Oktober 2016, der internationale Tag der Seelischen Gesundheit. Über 150 Veranstalter, darunter Berliner Kliniken, Kontakt- und Beratungsstellen, Therapiezentren und Selbsthilfegruppen, laden zu Workshops, Vorträgen, Fachtagungen, Ausstellungen, Konzerten und vielem mehr ein. Der Fokus liegt in diesem Jahr auf dem spannenden Thema „Körper und Seele.“

Der Magen ist verstimmt, der Rücken trägt schwer an der Alltagslast: Unser Sprachgebrauch kennt viele Metaphern aus dem Grenzgebiet von Körper und Seele. Was steckt hinter solchen Vergleichen? Körper und Seele sind in einem ständigen Wechselspiel. All unsere Gedanken und Gefühle werden von körperlichen Reaktionen begleitet und beeinflussen sich gegenseitig. So kommt es z. B. bei Angst und Stress zu Herzrasen und Schweißausbrüchen oder – im Gegenzug – können positive Gedanken und Gefühle Entspannung und eine höhere Widerstandskraft bewirken. Das Grundproblem: Psychisch bedingte Beschwerden fühlen sich nicht anders an als solche mit somatischer Ursache. Oft spielt beides zusammen. Ungeklärte Ursachen körperlicher oder psychischer Leiden führen die Betroffenen oft zu jahrelangem Suchen durch das Hilfesystem.

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