Woche der Seelischen Gesundheit

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Hintergrund

Kleine Chronik

E-Mail Drucken

1. Berliner Woche der Seelischen Gesundheit

Als sich im Frühjahr 2007 herauskristallisierte, dass verschiedene Berliner Akteure und Partner des Aktionsbündnisses für Seelische Gesundheit Events im Oktober "rund um den Tag der seelischen Gesundheit" in der Hauptstadt planten, ist die Idee entstanden, die Veranstaltungen im Rahmen einer "Berliner Woche der Seelischen Gesundheit" umzusetzen. Das Ziel: Durch die Vernetzung der Aktivitäten ein vielseitiges Programm anbieten zu können, mit dem sowohl das Fachpublikum als auch die Berliner Bürger und Bürgerinnen angesprochen werden. Trotz knappem zeitlichen Vorlauf und geringem Budgets ist diese Idee schnell gewachsen. Es konnten neue Kooperationspartner hinzugewonnen werden und der Veranstaltungskalender wuchs stetig. Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, übernahm die Schirmherrschaft für die erste Berliner Woche der Seelischen Gesundheit.

Mit über 85 Veranstaltungen, dem Motto „Es gibt keine Gesundheit ohne psychische Gesundheit“ folgend, wurde die Berliner Woche der Seelischen Gesundheit bereits in ihrem Entstehungsjahr zu einem großen Erfolg. 

2. Berliner Woche der Seelischen Gesundheit

Dies bestätigte die Initiatoren der Berliner Woche der Seelischen Gesundheit in ihrer Idee, die Woche der Seelische Gesundheit zu einer festen Größe im Veranstaltungsjahr der Hauptstadt werden zu lassen. 2008 stellten sie die Aktionswoche unter das Motto Seelische Gesundheit im Zeichen von Kunst & Kultur mit dem Ziel, ein noch größeres Publikum in Berlin zu erreichen. Tatsächlich wurden über 130 Veranstaltungen bei der der Aktionswoche angemeldet und garantierten, dass die Berliner Aktionswoche auch 2008 mit einem unterhaltsamen, vielseitigen und informativen Angebot rund um das Thema der seelischen Gesundheit auch 2008 wieder ein großer Erfolg wurde.

3. Berliner Woche der Seelischen Gesundheit

Die 3. Berliner Woche der Seelischen Gesundheit folgte 2009 dem Motto Seelische Gesundheit in der Familie. Es ging um die Bedürfnisse und die psychische Gesundheit von Kindern psychisch erkrankter Eltern ebenso wie um die Fragen und Anliegen von Eltern mit psychischen Gesundheitproblemen. Aber auch die seelische Gesundheit der verschiedenen Generationen - von Kindern und Jugendlichen bis zur Großelterngeneration - spielte eine Rolle. Mit über 150 Veranstaltungen knüpfte die 3. Berliner Woche der Seelischen Gesundheit an ihren Erfolg der vergangenen Jahre an.

4. Berliner Woche der Seelischen Gesundheit

Informationsveranstaltungen, Fachgespräche, Ausstellungen, Filme oder Feste – vom 4. bis 10. Oktober 2010 lud das Aktionsbündnis Seelische Gesundheit zusammen mit Berliner Einrichtungen, Vereinen und Initiativen ein, sich auf vielfältige Weise mit dem Thema seelische Gesundheit zu beschäftigen. Über 100 Berliner Veranstalter beteiligten sich an der 4. Berliner Woche. Es erwartete die Besucher ein buntes und vielfältiges Programm mit über 140 Veranstaltungen für Jung und Alt, für Laien und Fachleute, für Interessierte und Betroffene. Der Schwerpunkt der 4. Berliner Woche lag auf dem Thema „Seelische Gesundheit in der Arbeitswelt“. Es ging um Menschen, die Arbeit haben oder an ihren Arbeitsplatz zurückkehren, und um Menschen, die vorübergehend oder dauerhaft ohne Arbeit sind. Aber auch die Angehörigen psychisch kranker Menschen und Beschäftigte, die mit psychisch kranken Menschen arbeiten.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 13. April 2011 um 14:47 Uhr
 

Seelische Gesundheit

E-Mail Drucken

Psychische Erkrankungen stellen eine immer größer werdende Herausforderung an unsere Gesellschaft dar: Nach Angaben der Experten leidet fast jeder dritte Mensch einmal in seinem Leben an einer behandlungsbedürftigen, psychischen Erkrankung. Fast zehn Prozent der Fehltage bei den aktiv Berufstätigen gehen auf Erkrankungen der Psyche zurück. Damit sind psychische Erkrankungen durchaus vergleichbar mit körperlichen Krankheiten wie Bluthochdruck oder Krebs, die in unserer Gesellschaft zu den so genannten Volkskrankheiten zählen.

Trotz der zentralen Bedeutung der seelischen Gesundheit sind psychische Erkrankungen nach wie vor ein Tabu in unserer Gesellschaft. Gleichzeitig weisen die Ergebnisse epidemiologischer Untersuchungen auf einen kontinuierlichen Anstieg der psychischen Erkrankungen hin, verbunden mit Kosten in Milliardenhöhe für das deutsche Gesundheitssystem. Hinzu kommen die Kosten durch Ausfalltage und Frühberentungen.

Diese Fakten weisen darauf hin: Die Förderung der seelischen Gesundheit stellt eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung dar. Das Wissen der Menschen über Ursachen und Wesen der Erkrankungen zu erhöhen und über die Möglichkeiten der Prävention und der Therapien sowie über Hilfsangebote zu informieren, ist dabei ein wichtiger Baustein.

mehr auf www.seelischegesundheit.net

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 13. April 2011 um 14:50 Uhr
 


Suche