Woche der Seelischen Gesundheit

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XVII. Veranstaltungsreihe der Rostocker Gemeindepsychiatrie

In der Woche vom 6. bis 12. Oktober finden zum sechsten Mal die Rostocker Filmtage „AB`GEDREHT“ im Lichtspieltheater Wundervoll statt.
Vor dem Hintergrund, dass Depressionen und Angststörungen immer mehr an Bedeutung gewinnen und bei Arbeitsunfähigkeitsfällen sowie Frühberentungen bereits jetzt eine führende Rolle spielen, wurde diese thematische Filmwoche durch das Gesundheitsamt in Zusammenarbeit mit der Klinik für Psychiatrie der Universität Rostock, der Gesellschaft für Gesundheit und Pädagogik, der AWO-Sozialarbeit, den Landesverbänden Psychiatrie-Erfahrener M-V e.V. und Angehöriger und Freunde psychisch Kranker e.V. sowie dem Lichtspieltheater Wundervoll organisiert.

Download: icon abgedreht2011-flyer.pdf (230.91 KB)



Termine

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6. bis 12. Oktober 2011
6. Rostocker Filmtage zu psychischen Erkrankungen im Lichtspieltheater Wundervoll

im Hansa-Kino, Saal 3 und 4, Maßmannstraße 14, 18055 Rostock,
Infos unter: www.liwu.de
Kartenbestellung unter Tel./Fax 0381 4903859 bzw. Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Donnerstag, 6. Oktober

  • »Vorstellung für Berufsschulen«
     14:00 Uhr Mary und Max
    Regie: Adam Elliot , Animationsfilm, Australien 2009, 96 min, FSK 12
    Die achtjährige Mary wächst am Stadtrand von Melbourne auf. Sie unterhält eine intensive Brieffreundschaft zu Max Jerry Horovitz, einem 44-jährigen schwer gestörten New Yorker, der unter anderem unter dem Asperger Syndrom leidet, einer Form des Autismus. Max hat keine Freunde, aber er hat Mary, die ihm Briefe aus einer Welt schickt, die ihm gänzlich unbekannt ist. Und Mary hat Max, den sie nach allen Dingen fragen kann, die sie gerade brennend beschäftigen...
    Anschließendes Filmgespräch:
    Dr. Antje Wrociszewski, Gesundheitsamt
    Dr. Thomas Leyk, Gesundheitsamt

Freitag, 7. Oktober

  • Eröffnung der Filmtage
    Dr. Antje Wrociszewski
    Gesundheitsamt, Sucht- und Psychiatriekoordinatorin der Hansestadt Rostock
     
  • 18:30 Uhr Schnupfen im Kopf
    Autobiografische Dokumentation der Regisseurin Gamma Bak über die Krankheit „Psychose", D 2010, 92 min
    Schnupfen im Kopf ist nicht nur für Betroffene im weitesten Sinne interessant. Der Dokumentarfilm macht ein Thema öffentlich, das aus der allgemeinen Wahrnehmung gern an den Rand geschoben wird, ins irgendwie Anrüchige oder Obskure. Wer will schon zugeben, sich nicht „im Griff zu haben“, wenn es so wichtig ist, gesellschaftlich richtig zu „funktionieren“?
    Gleichzeitig wird die Langzeitbeobachtung zum Zeugnis dieser beeindruckenden menschlichen Kraft, die auch unter schwierigsten Bedingungen immer wieder um Autonomie, künstlerischen Ausdruck, ums eigene Leben kämpft.
    Anschließendes Filmgespräch mit Fachleuten und der Regisseurin Gamma Bak

Montag, 10. Oktober

  • »Tag der seelischen Gesundheit«
    10:00 – 18:00 Uhr
    Landesverband M-V der Angehörigen und Freunde psychisch Kranker e.V.
    Landesverband Psychiatrie-Erfahrener M-V e.V.
    Gemeinsames Haus Rostock e.V., Henrik-Ibsen-Straße 20, 18106 Rostock
     
    • 10.00 - 13.00 Uhr: Tag der offenen Tür des LApK M-V e.V. und des LPE M-V e.V.
    • 13.00 - 14.00 Uhr Mittagspause
    • 14.00 - 15.30 Uhr Vortrag „Mit Konflikten besser umgehen" Dr. Ulf Gausmann
    • 15.30 - 16.00 Uhr Pause
    • 16.00 - 17.30 Uhr Gruppenübungen
    • 17.30 - 18.00 Uhr Ausklang der Veranstaltung
       
  • 18:00 Uhr Filmabend mit Snacks im Peter-Weiß-Haus
    Doberaner Straße 21, 18057 Rostock
    Begrüßung Dr. Liane Melzer, Senatorin für Jugend und Soziales, Gesundheit, Schule und Sport, Kultur

    18:30 Uhr Spider
    Regie: David Cronenberg, UK/Kanada 2002, 98 min, FSK 12
    Dennis Cleg (Ralph Fiennes) soll nach vielen Jahren in einer Anstalt für kriminelle Geisteskranke in die Gesellschaft resozialisiert werden. In der Obhut der resoluten Mrs. Wilkinson (Lynn Redgrave), die in London eine Pension für Menschen wie Spider betreibt, soll der fahrige, stets nervös murmelnde Mann seinen Platz im Leben wiederfinden. Doch Dennis, der von seiner Mutter "Spider" genannt wird, leidet an akuter Schizophrenie; sein Hirn ist voll von Erinnerungsfetzen an das schreckliche Geheimnis, das ihn zu dem gemacht hat, was er ist. Jetzt, da er an den Ort seiner Vergangenheit zurückgekehrt ist, beginnt ihn der Albtraum wieder einzuholen. Mit den Augen eines Erwachsenen sieht er die Hölle seiner Kindheit: Er erlebt noch einmal die qualvolle Spannung zwischen seinen Eltern, spürt erneut die schmerzhafte Liebe zu seiner sanften, aber traurigen Mutter (Miranda Richardson), leidet wieder unter der Verachtung seines groben Vaters (Gabriel Byrne) – und er erlebt noch einmal jenen schrecklichen Tag, an dem sein Vater und dessen Geliebte seine Mutter töteten und Spiders ganzes Leben sich in eine einzige grauenhafte Lüge verwandelte...
    Anschließendes Filmgespräch mit Fachleuten

Dienstag, 11. Oktober

  • 19:00 Uhr Requiem
    Regie: Hans-Christian Schmid, D 2006, 93 min, FSK 12, Deutscher Filmpreis 2006
    Süddeutschland in den 1970er Jahren: Michaela Klingler (Sandra Hüller) hat des Häufigeren epileptische Anfälle, die auch nach Beginn ihrer Studienzeit anhalten. Michaela fängt an zu glauben, vom Teufel besessen zu sein und steigert sich in diese Vorstellung so hinein, dass sie zusammenbricht. Sie begibt sich zu einem Pfarrer (Walter Schmidinger), der auf Exorzismus spezialisiert ist.
    Anschließendes Filmgespräch mit Fachleuten

Mittwoch, 12. Oktober

  • »Vorstellung für Berufsschulen«
    14:00 Uhr Mary und Max
    Regie: Adam Elliot, Animationsfilm, Australien 2009, 96 min, FSK 12
    Filmbeschreibung s. Donnerstag, 6. Oktober
    Anschließendes Filmgespräch:
    Dr. Antje Wrociszewski, Gesundheitsamt
    Dr. Thomas Leyk, Gesundheitsamt
  • 19:00 Uhr Der Mann, der über Autos sprang
    Regie: Nick Barker-Monteys; D 2010, 112 min, FSK 6, Max-Ophüls-Preis 2011
    Julian ist Psychiatriepatient und will zu Fuß von Berlin nach Süddeutschland. Er glaubt, dass er durch die Kraft des Gehens den herzkranken Vater seines gestorbenen Freundes heilen kann. Erst einmal läuft er der jungen Ärztin Ju vors Auto, der er bald zufällig wieder begegnet. Sie fühlt sich unglücklich, sucht ihr Herz, und schließt sich spontan dem sympathischen Träumer auf seinem Weg nach Tuttlingen an, wo der kranke Mann lebt. In einem Touristenort schließt sich ihnen eine frustrierte Ehefrau und Mutter an.
    Anschließendes Filmgespräch mit Fachleuten

Weitere Veranstaltungen
im Rahmen der Veranstaltungsreihe der Rostocker Gemeindepsychiatrie

  • Donnerstag, 25. August
    10:00 Uhr KUBB Turnier
    im Rahmen der XVII. Veranstaltungsreihe der Rostocker Gemeindepsychiatrie
    Schiffbauerring 20, 18109 Rostock
     
  • Donnerstag, 6. Oktober
    Aktionstage "Ein schönes Stück Rostock" der Sozialen Stadtgebiete Rostocks und der Vereinigten Bürgerinitiative Toitenwinkel vom
    23.9. bis 9.10.2011 in der Alten Schmiede
    Hölderlinweg 10, 18146 Rostock

    18:00 Uhr Berlin calling
    Regie: Hannes Stöhr, D 2008, 100 min, FSK 12
    Der Berliner DJ und Produzent Martin Karow, genannt Ickarus, tourt mit seiner Managerin und Freundin Mathilde durch die Tanzclubs der Welt. Um durchzuhalten, nimmt er Drogen, die er von seinem Freund Erbse bekommt. Nachdem Ickarus jedoch bei einem Auftritt eine PMA - haltige Ecstasy - Tablette konsumiert hat, erleidet er eine drogeninduzierte Psychose. Er landet in einer Klinik und soll sich einer Therapie unterziehen. Doch der DJ hat Probleme, die Finger von den Drogen zu lassen und sich einem Reglement wie dem der Psychiaterin Petra Pau (Corinna Harfouch) zu unterwerfen. Er rebelliert gegen die Therapie, feiert Orgien in der Klinik und bricht aus, um sich erneut mit Stoff zu versorgen. Mit seinen Eskapaden gefährdet Ickarus alles, was seinem unsteten Leben bislang Sicherheit und Stabilität verlieh.
    Der Eintritt ist frei.
    Anschließendes Filmgespräch mit Fachleuten aus dem Gesundheitsamt, dem HaLT- und CANSTOP-Projekt.
    Mixen von alkoholfreien Getränken mit Auszubildenden der Fortbildungsakademie der Wirtschaft Weitere Informationen zu den Aktionstagen unter:
    www.stadtteilbuero-tw.de

Psychoseseminare

Beginn jeweils 16:45 Uhr
Kabutzenhof 20 a, 18057 Rostock

  • Donnerstag, 13. Oktober 2011
    Krisen überstehen - Krisen verstehen:
    Krise als Chance betrachten, bedeutet in der Psychotherapie, Fragen zu stellen und neue Wege zu entdecken.
    Das Seminar will Menschen ansprechen, die selbst oder bei ihren Angehörigen psychische Krisen erlebt haben oder sich in solchen befinden. Angeregt werden soll ein Gespräch in dem ein besseres Verständnis für seelische Ausnahmezustände entsteht und Lösungen kommuniziert werden können.
  • Donnerstag, 15. Dezember 2011
    Unsere Psyche im Alter.
    Worauf stellen wir uns ein? Wir werden älter, die Älteren zahlreicher. Klug alt werden, auch in Hinsicht der  seelischen Gesundheit, wird immer wichtiger. Können wir vorbeugen, können wir alte, hilfreiche Bindungen ersetzen? Eingeladen sind alle, die selbst, als Angehörige oder Mitarbeiter von Einrichtungen mit diesen Fragen Berührung haben.
  • Donnerstag, 26. Januar 2012
    "Glaube und Krankheit":
    Religion und der Glaube an Gott können Menschen auch in schwierigen Lebenssituationen und psychischen Krisen halt und Orientierung geben. Nicht wenige Betroffene berichten von großer Hoffnung, die in ihnen mit dem Glauben entstanden ist. Andere suchen nach Gott oder nach Antworten auf "die letzten Fragen". Welche Gewissheiten gibt es, lassen sich Irrwege erkennen? Eingeladen sind Fachleute der Krankenhausseelsorge, die reiche Erfahrungen im Umgang mit Kranken, Verzweifelten und Gläubigen vermitteln können.
Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 13. Juli 2011 um 22:54 Uhr
 

Organisatoren

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  •  
  • Eine Veranstaltungsreihe des Gesundheitsamtes Rostock
  • in Zusammenarbeit mit der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität Rostock,
  • der Gesellschaft für Gesundheit und Pädagogik mbH (GGP)
  • der AWO-Sozialdienst Rostock gGmbH,
  • dem Landesverband Psychiatrie-Erfahrener M-V e.V.,
  • dem Landesverband M-V der Angehörigen und Freunde psychisch Kranker e.V.,
  • mit freundlicher Unterstützung des Li.Wu. Rostock

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 30. September 2011 um 15:32 Uhr
 

Kontakt

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Hansestadt Rostock, Presse- und Informationsstelle
Gesundheitsamt, Psychosoziale AG
Ansprechpartnerin: Dr. Antje Wrociszewski, Tel. 0381 381-5346

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 30. September 2011 um 15:30 Uhr
 



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