Wissen schafft Verständnis:
Forschung für unsere Seelische Gesundheit

Am 10. Oktober 2011, 12.30-16.30 Uhr, im dbb forum berlin.

Unter dem Motto „Wissen schafft Verständnis: Forschung für unsere Seelische Gesundheit” steht die Auftaktveranstaltung zur 5. Berliner Woche der Seelischen Gesundheit.


In acht und für Laien wie für Fachleute informativen Beiträgen und dem anschließenden Podiumsgespräch berichteten die Experten über neue Erkenntnisse zu den Ursachen psychischer Störungen und welche neuen Behandlungsmöglichkeiten sich abzeichnen.


So wurde auch ein interessanter Einblick gegeben in die konkrete Forschungsarbeit in diesem Bereich. Zu Wort kamen auch Betroffene und Angehörige von Betroffenen, die erläuterten, was aus ihrer Sicht noch zu tun sei.


130 Besucherinnen und Besucher, darunter Ärzte und Laien, Praktiker und Betroffene verschafften sich an diesem Tag einen Überblick über die wichtigsten psychischen Erkrankungen - ganz im Sinne des Mottos der Veranstaltung, dass nur Wissen Verständnis schafft und Hemmnisse im Umgang mit psychischen Erkrankungen abbaut.


Für den Schirmherrn des Aktionsbündnisses, den Bundesminister für Gesundheit, sprach die Parlamentarische Staatssekretärin im Gesundheitsministerium, Frau Widmann-Mauz ein Grußwort. Sie betonte die Bedeutung des Themas und die Unterstützung des Ministeriums für die gemeinsame Arbeit hin zu einer Gesellschaft, die offen und tolerant mit psychischen Erkrankungen umgeht.


Frau Dr. Schmidt betonte für das Bundesforschungsministerium, das das Wissenschaftsjahr durchführt, die Bedeutung, die die Forschung zu den psychischen Erkrankungen auch in der Forschungspolitik der Bundesregierung hat.


Für die Berliner Senatorin Frau Lompscher wies schließlich der Landesbeauftragte für Psychiatrie, Herr Beuscher auf den großen Erfolg der Berliner Woche der Seelischen Gesundheit hin und kündigte an, dass die Senatsverwaltung diese wichtige Aktionswoche auch in Zukunft ideell und auch finanziell unterstützen will.


In der Pause konnte sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Infoständen über konkrete Hilfsangebote in Berlin informieren. Neben Organisationen von Betroffenen präsentierten sich u.a. der Berliner Krisendienst, der Sozialpsychiatrische Dienst, die Kontakt- und Beratungsstellen sowie Berliner Träger von Therapie- und Betreuungsangeboten und aus dem Bereich Arbeit und Beschäftigung.

Sie gaben so einen Vorgeschmack auf die über 100 Veranstaltungen allen Berliner Stadtteilen der sich anschließenden 5. Berliner Woche der Seelischen Gesundheit.

Download: flyer-wissen-schafft-verstaendnis.pdf (513.80 KB)

 
12:00EINLASS
Möglichkeit zum Besuch von Informationsständen

12:30 ERÖFFNUNG
Begrüßung:

Grußworte:
  • Annette Widmann Mauz, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Gesundheit grusswort widmann-mauz.pdf
  • Dr. Susanna Schmidt, Abteilungsleiterin im Bundesministerium für Bildung und Forschung
  • Katrin Lompscher, Senatorin für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz grusswort lompscher.pdf
Vorträge:

13:00WOHIN GEHT DIE REISE?
Psychische Gesundheit in Deutschland
Prof. Dr. Andreas Heinz, Berlin vortragprof heinz.pdf



13:15 VERBESSERUNG VON BEHANDLUNG UND VERSORGUNG?

 Vernetzte Forschung am Beispiel deskompetenznetz Schizophrenie
Prof. Dr. Wolfgang Gaebel, Düsseldorf VortragProf Gaebel.pdf


13:30 UNTERSCHÄTZTE DEPRESSION
Highlights der Erforschung einer Volkskrankheit
Prof. Dr. Ulrich Hegerl, Leipzig vortragprof hegerl.pdf



13:45 SUIZIDPRÄVENTION

Neueste Erkenntnisse am Beispiel Berliner Frauenmit türkischem Migrationshintergrund
Dr. Meryam Schouler-Ocak, Berlin

14:00 PAUSE

14:30SUCHTTHERAPIE
Neue Wege zur Behandlung einer Volkskrankheit
Prof. Dr. Karl Mann, Mannheim vortragprof mann.pdf



14:45 PRÄVENTION VON DEMENZEN
ist das möglich?
Prof. Dr. Wolfgang Maier, Bonn



15:00FRÜHERKENNUNG UND FRÜHINTERVENTION
Wie kann man den Ausbruch von Psychosen verhindern?
Prof. Dr. JoachimKlosterkötter, Köln vortragprof klosterkoetter.pdf



15:15 VON DER FORSCHUNG ZUR ANWENDUNG
Die Krebsforschung auf dem Weg vom Labor in die Klinik
Prof. Dr. Otmar D. Wiestler, Heidelberg vortragprof wiestler.pdf



15:30 PAUSE

15:45 KOMMENTAR AUS DER SICHT VON BETROFFENEN UND ANGEHÖRIGEN
Dagmar Barteld-Paczkowski, Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener
Gudrun Schliebener, Bundesverband der Angehörigen psychisch Kranker

16:00 ABSCHLUSSDISKUSSION MIT VORTRAGENDEN UND PUBLIKUM




16:45 ENDE DER VERANSTALTUNG

MODERATION:
Susanne Faß, Internistin und Medizinjournalistin, rbb Praxis


AKTIONSBÜNDNIS SEELISCHE GESUNDHEIT

Das Aktionsbündnis Seelische Gesundheit ist ein bundesweites Netzwerk unter der Schirmherrschaft des Bundesministers für Gesundheit, Daniel Bahr. Zu den über 70 Mitgliedsorganisationen zählen Vertreter aus den Bereichen Psychiatrie, Gesundheitsförderung und Selbsthilfe. Das Aktionsbündnis setzt sich für die Aufklärung über psychische Erkrankungen und für einen vorurteilsfreien und gleichberechtigten Umgang mit Menschen mit psychischen Erkrankungen in unserer Gesellschaft ein.
www.seelischegesundheit.net

WISSENSCHAFTSJAHR 2011 -
FORSCHUNG FÜR UNSERE GESUNDHEIT

Das Wissenschaftsjahr 2011 - Forschung für unsere Gesundheit richtet die Aufmerksamkeit auf den Menschen und eröffnet eine gesellschaftliche und interdisziplinäre Debatte über die Ziele, Herausforderungen und Aktionsfelder moderner Gesundheitsforschung. Informationen zum Wissenschaftsjahr Gesundheitsforschung unter
www.forschung-fuer-unsere-gesundheit.de.

AUFTAKTVERANSTALTUNG ZUR BERLINER WOCHE DER SEELISCHEN GESUNDHEIT

Die Berliner Woche der Seelischen Gesundheit wurde vom Aktionsbündnis gemeinsam mit Berliner Partnern initiiert. Jährlich rund um den Welttag der Seelischen Gesundheit, den 10. Oktober, können sich alle Berlinerinnen und Berliner in Informationsveranstaltungen, Filmen, Vorträgen, Workshops und Tagen der offenen Tür über psychische Erkrankungen informieren und ein umfangreiches Hilfsangebot für Menschen mit psychischen Erkrankungen kennenlernen. Die 5. Berliner Woche vom 10.-19. Oktober 2011 steht unter dem Motto "Wissen schafft Verständnis: Seelische Gesundheit in kultureller Vielfalt".
www.berlin.seelischegesundheit.net